Harry Potter, the very final end

(Hinweis: keine Angst, ihr könnt den Beitrag ruhig lesen, ich verrate nichts und es werden auch keine Andeutungen gemacht. Hier gibt es keine Spoiler.)

Auch ich habe es nun geschafft das Buch fertig zu lesen und muss sagen, es ist eine wirklich gelungene Mischung aus all den möglichen Gefühlfaccetten, welche ich habe mir vorstellen können. Zugegeben, es gibt wirklich sehr wenig zu lachen, und nur wenige Momente dienen der Heiterkeit, doch alles in allem ein schöner Band.

Ich werde selbstverständlich die deutsche Ausgabe ebenfalls mein Eigenen nennen um vieles nach zu lesen, dessen englische Passagen sich teils mir sehr verschlossen. Erstaunt war ich hingegen, wie schnell mein Lesefluß sich dem Übersetzen im Kopf anpasste, und ich fast nativ lesen konnte, ohne erst übersetzen zu müssen. Doch auch negative Dinge sind mir im Buch aufgefallen. Da wären z.B. Stellen, bei denen klar ersichtlich wurde, dass diese (wenn auch sehr lange aber gute) Geschichte ein wirkliches Ende haben sollte. Vieles ging viel zu schnell und passte nicht wirklich ins Bild, doch am Ende hat Frau J.K.R die Kurve doch noch gerade so bekommen und den rote Faden nachträglich eingewebt.

Doch nun bin ich auch ich damit durch. Viele werden sicher traurig darüber sein, zumal bedacht werden sollte, in welchem Zeitraum die Handlung spielte. 7 Jahre. Viele ehemals Kinder, dürften nun die Pubertät erreicht od. sogar überschritten haben. Harry Potter, Hermine und Ron haben mit Sicherheit ein wenig ihr Leben geprägt, so wie das meine (ein klein wenig) und es war eine Schöne Zeit.

Die Eule brachte ihn

Zu dumm, wenn die Dachfenster für hiesige Gelb-Eulen einfach zu unpraktisch sind, um durch sie hindurch fliegen zu können. Also blieb nur die Tür, welche ebenfalls noch zu öffnen war. Nun aber halte ich Band Nummer sieben in der Hand, von Harry Potter. Ärgerlicherweise habe ich nicht die geringste Zeit, auch nur eine Seite (und dann noch eine Seite, och, die dann auch noch, und ach naja, lese ich bis zum Kapitelende …) zu lesen. Zumal das Buch auch noch in englisch ist, was den Lesefluß ein wenig hemmt.

Nun heißt es: Mit verbundenen Augen und Ipod auf den Ohren durch die Welt wandeln.

„Liebe auf den siebten Blick“

Wenn es etwas gibt, was ich wirklich nicht ausstehen kann, dann am Bahnhof zu sitzen und nichts zu lesen zu haben, weil man wieder einmal vergessen hat, eines dieser zahlreich erworbenen Bücher einzupacken. So auch, als ich in München war.

Ich tat also das nächstliegende und stöberte in einem der Bücherladen und war eigentlich auf der Suche nach einem Manga, fand aber ein Buch, dessen Cover mich aus zehn Metern Entfernung ansprach: „Liebe auf den siebten Blick„.

Es ist ein Frauenbuch, aber hey, wenn die Frauen sich emanzipieren dürfen, will ich das auch 😉

Die Geschichte ist schnell erzählt: Eine sehr attraktive Frau, Ende 20, trennt sich von ihrem langjährigem Freund. Die Beziehung ist irgendwann eingestaubt und die Frau, Ellen mit Namen, will sich dem ganzen Trott und der Trauer entziehen und plant eine Weltreise.

Doch bevor die Reise beginnen kann, baten ihre Eltern sie noch die Cottage zu verkaufen, welches in einem entlegenden Dorf residiert, in denen sie früher gewohnt haben. Die Summe soll sozusagen die Rente der Eltern bilden, die nun eine Finka in Spanien besitzen.

Das einzige Angebot ist eine lächerlich niedrige Summe und Ellen soll eben schauen, dass das Haus zu einem angemessenen Preis zügig verkauft wird. Dazu fährt sie, mit Hündin Snorkel, Kater Finch im Gepäck und Surfbrettern auf dem Dach, an das Ende der Welt (aus englischer Sicht 😉 ..)

Am Cottage angekommen, findet sie statt einer gut gepflegten Anlage mit einem Verkaufsschild, nur ein Chaos vor.

Während des Aufenthalts dort, schlingert sie unaufhaltsam in die Intrigen und Machtspielchen der Dorfbewohner. Das wäre ja eigentlich nicht weiter schlimm, denn sie hat ohnehin vor, schnellstmöglich das Dorf zu verlassen um ihre Reise antreten zu können, wäre sie nicht besonders auf Typen mit dem „X-Faktor“ scharf. Und ausgerechnet das schwarze Scharf vom Dorf, besitzt den größten davon. Damit gerät der Plan mächtig ins strudeln und Ellen zieht sich damit den (fast) gesamten Ärger des Dorfes zu.

Das Buch ist erfrischen „anders“ geschrieben und sprüht vor Witz und Charme, der einfach köstlich ist. Die priese Erotik rundet das Werk ab und wird sicher von mir wieder gelesen werden.

Ich spreche hiermit eine Kaufempfehlung aus und zwar nicht nur an Frauen 🙂