Die Weltwirtschaft sinkt, nur mein Arbeitsplatz …

…. expandiert

Xinerama mit 22 Zoll und 19 Zoll

Den hat Amazon heute geliefert. Einen Samsung Syncmaster T220HD. Ein hübsches Teil mit jeder Menge Anschlüsse. Nur dummerweise hat mein PC nur einen DVI Ausgang, den mein 19″ in Beschlag nimmt. Ich muss endlich mal einen funktionierenden DVI-I > Sub D-Pol Adapter finden …

blueproximity

Am Donnerstag hab ich eine Pause vom Denken gebraucht und da habe ich einfach mal ein neues Tool getestet. Es hört auf den Namen blueproximity und verbindet sich mit einem Bluetooth Handy.

Entfernt sich das Handy vom Rechner (einstellbar), kann die auf Python basierende GUI automatisch Befehle ausführen, wie zum Beispiel den Bildschirm sperren (Voreinstellung).

Es funktioniert out-of-the-box und macht derzeit die Runde in der IT Abteilung 🙂 Allerdings würde ich da nicht allzuviel Sicherheit erwarten. Vermutlich ließ sich da was mit Spoofing erreichen. Es sei aber angemerkt, dass Handy und Rechner vorher schon ein „Paar“ sein müssen.

Notiz: vi auto Indent löschen

Notiz an mich: Wenn ich mal wieder mit der Maus einen Text einfüge, und der Vim den Wunsch verspürt ein Auto- Indent auszuführen, möge doch bitte die OSI Schicht 8, folgendes im Vim eintippen:

:1,$s%^\t*%%g

Dank an Daniel A. für den Tipp.

(Media)Wiki offline als reines HTML exportieren

Wer kennt das nicht. Da hat man ein wunderschönes Wiki, mit wunderbaren Inhalten, und man möchte dieses eben transportabel haben, um die verschiedenen Inhalte auch im Zug zu haben. Jetzt ist aber der Lustfaktor, einen MySQL und Webserver aufzusetzen recht gering. Was gibt es also besseres, als alles statisch als HTML vorliegen zu haben. Für genau dieses Zweck gibt es das Tool mw2html,welches ein Python Script ist. Sobald ich die dafür benötigte htmldata Lib in mein Python Lib Verzeichnis kopiert habe (als htmldata.py), kann ich mw2html folgendermaßen aufrufen:

~$ python mw2html.py http://www.pug.org/index.php/ pug-wiki

Und schon wandert das (Media)Wiki von der pug.org in den Ordner pug-wiki. Mitsamt Grafiken, Links, Archiven und dem passenden Layout 🙂

View your mind

Das letzte Mal, seit ich das Wort MindMap in den Mund genommen habe, liegt nunmehr ein ein paar Jährchen zurück. Das Potential ist mir nie wirklich bewusst geworden, doch heute im Zug fiel mir diese Art kreativen Arbeit wieder ein.

Beim erstellen meiner Folien habe ich häufig das Problem, dass ich zwischen drin Seiten einpflegen muss, weil ich mal wieder etwas vergaß. Um dem entgegen zu wirken, habe ich mir mal spontan zwei Mind Mapping Tools angeschaut. Die Variante die mir am sympathischsten war, ist Vym (Synonym für View Your Mind). Anbei gibt es eine sehr ausführliche PDF Anleitung, die nur darauf wartet auf deutsch übersetzt zu werden.

Schon nach ein paar Zeilen der Anleitung und vier Minuten später habe ich bereits meine erste Karte. Mal schauen wie gut ich damit umgehen kann.

Sides – Sicherheit verständlich (nun auch mit Linux)

Jetzt hätte ich es doch schon wieder fast vergessen: Mein geschätzter Blogfreund Klaus hat die überarbeitete Version von „Sides – Sicherheit verständlich“ vor ein paar Tagen ins Netz gestellt.

Jeder der sich mal gefragt hat, was denn nun der Unterschied zwischen einem Virus und einem Wurm ist, wird dort fündig. Nicht nur das, sondern nun wurde Sides auch nur um eine Linux Ecke erweitert, die sukzessive erweitert wird. Natürlich in der bewährten Sides Qualität.

Also meine Schäfchen, verbreitet in der Runde die frohe Kunde in aller Munde (hihihi)

Jabber Server Alternative – Wildfire

Martin und ich hatten vor einigen Tagen eine kleine Konversation bezüglich Jabber. Anlaß war meine dezente Nachfrage, warum sein Amessage.de Account auf „abwesend“, während sein zweiter Account auf talking.dyndns.org (mein Server, feste IP) auf „verfügbar“ stand.

Geklärt hat es sich nicht, aber es gibt sowieso in den letzten Tagen (mal wieder) häufig Anlaß zum Ärgerniss, wenn ein Austausch von Nachrichten zu den amessage Servern fehlschlägt. Aber er hat ja auch Userzahlen im vierstelligen Bereich, während meiner noch nicht einmal die 100 geknackt hat 😉

Wie dem auch sei, kamen wir dann auch auf Jabber Server im Unternehmenseinsatz zu sprechen. Dabei erwähnte Martin den Jabber Server „Wildfire“ von „jive Software“.

Die Software steht unter GPL und gibt es in zwei Fassungen: Open Source IM Server und Enterprise.

Die Enterprise Variante beinhaltet Support sowie noch zusätzliche Funktionen, für insbesondere das Managen der User, so steht es geschrieben:

Reporting: What manager wouldn’t love graphs like the one pictured to the right?

Client Control: Stop the client madness – take control of versions, features and more.

Archiving: If “compliance” is a word your organization uses, you need this feature.

Customer Chat: Generate leads, close sales, route questions – your sales and support people will love this feature.

Support. Professional support by the hard-working and friendly Jive Software team.

Best of all, by using Enterprise, you’re directly supporting the Open Source project.

Die Software (Client und Server) läuft selber, wie man schon aus dem Firmennamen sich denken kann, auf Javabasis. Aufgrund meiner Java Allergie, habe ich den Test ein wenig hinausgeschoben. Ein Vorteil, der sich daraus ergibt, fertige Pakete gibt es für allerlei Systeme.

Die Installation gestaltete sich dennoch äußerst einfach, zumindest unter Ubuntu Dapper. Nach dem entkommentieren des multiverse Archives in der /etc/apt/sources.list, kann man anfangen:

apt-get install sun-java5-jdk apt-get remove java-gcj-compat # musste ich rauswerfen, sonst lief nichts wget http://www.jivesoftware.org/builds/wildfire/wildfire_3_1_0.tar.gz tar xvzf wildfire_3_1_0.tar.gz mv wildfire /opt/ adduser –disabled-login –system –shell /bin/bash –home /opt/wildfire jive mysqladmin create wildfire mysql wildfire < /opt/wildfire/resources/database/wildfire_mysql.sql cp /opt/wildfire/bin/extra/wildfired /etc/init.d/ chmod +x /etc/init.d/wildfired

root@ltsp:/usr/src# java -version java version “1.5.0_06” Java™ 2 Runtime Environment, Standard Edition (build 1.5.0_06-b05) Java HotSpot™ Client VM (build 1.5.0_06-b05, mixed mode, sharing)

/etc/init.d/wildfire start testing JVM in /usr … ./wildfire: line 63: /opt/wildfire//.install4j: Is a directory Starting wildfire nohup: appending output to `nohup.out’

Warum diese Fehlermeldung auftaucht? Keinen Schimmer. Wird dieses Verzeichnis verschoben/gelöscht, dann legt der Server eine Datei mit eben diesen Namen an, startet/stoppt jedoch dann nicht mehr.

Hat man das überwunden, kann man per Browser und Port 9090 zugreifen und durchläuft dann das Setup. Als Backend habe ich ja MySQL verwendet und ein passender Treiber wird bereitgestellt. Es müssen nur noch der Username, Passwort und Rechner eingetragen werden.

Da diese Installation auf meinem LTSP Testrechner stattfand, habe ich es mir gespart einen MySQL DB User mit dazugehörigem Passwort anzulegen.

Als weitere Backends stehen zur Verfügung:

  • hsqldb * Für _kleinere_ Installationen, wildfire’s eigene Engine
  • oracle
  • sqlserver
  • db2
  • postgresql
  • sybase

Desweiteren lässt sich LDAP verwenden, allerdings nur lesend. Es gibt Anleitungen für Active Directory, war mir aber zu viel Stress, nur um mal eben zu testen.

Die ersten User sind schnell angelegt und sehr praktisch sind die Gruppen. Statt dass jeder User den anderen authorisieren muss, kann der Admin es „bequem“ über das Interface und dem erstellen einer Gruppe erledigen.

SSL funktioniert out-of-the-box, das CERT sollte aber nicht im Produktiv-System genutzt werden.

Die Eingliederung von Psi und dem Hauseigenen Client Spark war problemlos. Alles hat funktioniert, über Chat Räume, Broadcast Nachrichten und was man sonst noch so per Jabber erledigen kann.

So richtig lustig wird es aber erst dann, wenn ich Zusatzmodule einbinde, wie zum Beispiel dann Asterisk.

Kurz, die Software war schnell in Betrieb zu nehmen. Wie stabil sie läuft, werde ich vorerst wohl nicht herausfinden, mangels Anwendungsmöglichkeit. Nunja, eventuell werde ich wildfire in einer Nacht-und-Nebel-Aktion bei zwei Kunden einen Jabber2 und einen jabber1.4 ersetzen.

Ach, so nebenbei: Mit dem Jabber1.4 von Dapper hatte ich arge Probleme. Das ding ist alle paar Stunden mit irgendeinem obskuren DNS Fehler abgesemmelt. Die Version von Sarge dagegen läuft seither, mit der gleichen Konfiguration, durch.

FM Transmitter: Radio selbstgestrickt

Vor ein paar Tagen habe ich mir so einen FM-Transmitter über Ebay gekauft und heute getestet. Wie schon zu erwarten war, ist die Qualität sehr bescheiden. Die Musik kommt mit einigem Rauschen daher und klingt dumpf. Keine Spur also von „CD-Qualität“. Wie auch, bei nur 50 Nanowatt.

Die Qualität steigt aber um ein ganzes Stück an, solang der User (ich) immer das Display aufleuchten lässt. Denn wie es scheint, saugt der Transmitter dann gleich mehr Saft und damit steigt auch die Sendeleistung. Das Rauschen wird dann besser unterdrückt.

ich werde ihn nun ein paar Tage lang testen und bei nichtgefallen zurücksenden.

Mal schaun.

Wiki für unterwegs

Wer seine Dokumentation gern immer und überall verfügbar haben möchte, verwendet in der Regel dazu einen mobilen Datenträger, wie einen USB Stick.

Ich verwende normalerweise dafür Text Dateien, mit den entsprechenden Daten darauf. Ab heute werde ich diese in ein Wiki einpflegen, welches ohne Datenbank und Webserver auskommt. Das Programm der Wahl nennt sich Stickwiki und läuft mit fast jedem Browser. Einzig mit Opera ist nur lesender Zugriff möglich.

[via Linux User 8.2006]