Voyager 1 am Rande des Sonnensystems

[]1

Heise berichtet, das die Sonde Voyager 1, die vor 28 Jahren aufbrach, mittlerweile am Rande des uns

bekannten Sonnensystem angelangt ist. Fur mich personlich ist es erstaunlich, wie gut die Technik, nach wie vor funktioniert. Die Sonde, die

einst geschaffen wurde, die Planeten Jupiter und Saturn zu erkunden, hat eine uberdurchschnittliche Leistung gezeigt. Die NASA Mitarbeiter

konnen noch 10 Jahre Lebensdauer garantieren, bevor sie ihr letztes Signal abgibt. Wurde man eine Sonde dieser Art heute

konstruieren, mit heutiger Technik, bin ich mir sicher, das diese keine zwei Jahre lang halten wurde, denn dann lauft die Gewahrleistungsfrist

ab. 😉

Ich denke, also bin ich?

Jaja, da hatten wir es mal wieder. Auf Spiegel.de wird ein sehr kontroverser Artikel veroffentlicht, der einem entweder zum schmunzeln bringt, oder zum grubeln. Es geht um die Frage: Leben wir in einer Scheinwelt? Naturlich! Mag sich da einer denken, wie sonst hat es Bush nur

wieder geschafft. Aber es geht um die Welt, die wir fur Realitat halten (und auch sicher ist). Es stellt sich die Frage, wie definiert man Realitat?. Langst ist fur viele klar, es ist ein sehr schwammiger Begriff. In dem besagten Artikel wird die These aufgestellt, „Sind wir nur eine Simulation?“ Es gibt da einen sehr interessanten Film, der genau diese

Fiction aufstellt. Wissenschaftler haben mit Hilfe von sehr schnellen Computern eine virtuelle Welt geschaffen. Darauf hin ist ihnen

gelungen ihr, nennen wir das Sein, auf Personen in der falschen Welt zu transferieren. Der Mensch aus virtuellen Welt dagegen

kommt in die Reale. Die Story fuhrt fort, das sich einige Menschen in der simulierten Welt plotzlich daruber im klaren werden, das sie

nicht wirklich existieren. Es geht um Macht, Habsucht und der Erkenntiss, wenn einer den Stecker drausen zieht, ist es vorbei mit dem

Leben. Das wirklich spannende an dem Film ist seine kontroverse Wendung. Die, die dachten sie stammen aus der Realitat, mussten feststellen, sie

selber nur in einer simulierte Welt leben. Da haben wir es, den Knackpunkt. Wenn wir in der Lage sind simulierte Welten zu schaffen, warum

sollten wir dann nicht selbst in einer solchen Leben ? Das Problem ware die Nachweisung. Man kann nur hoffen, das diejenigen, also die Erbauer

unserer Welt, einen Programmierfehler gemacht haben (M$ lasst grusen). Die Hoffnung liegt darin das, eigentlich feste, Naturkonstanten sich

verandern. Allerdings scheint dies nicht allzu selten vorzukommen, weshalb sich die Frage aufwirft, sind die Konstanten wirklich fest?

Alles in allem empfehle ich jedem diesen Artikel zu lesen, eventuell werden wir dann unserer Relalitat bewusster.

Antriebe der Zukunft

Irgendwas scheint da in der Luft zu liegen, mag es an der Sonde liegen,

die mit einem Ionenantrieb unterwegs ist, oder weil es mal wieder Zeit ist, die jetzige

Realitat (ich sage bemusst jetzige, da es in 50Jahren ganz sicher eine andere Realitat geben wird) mal ein wenig beseite zu schieben.

In Telepolis gibt es derzeit eine menge Artikel, die sich mit Fortbewegungsmoglichkeiten der Zukunft

beschaftigen. Einige sind so phantastisch, das sie schon wieder plausibel erscheinen. Viele mogen das fur Hirngespinste halten, aber ich bin

schon zu, hmm, ja was bin ich dann, nun, ich denke man konnte es voreingenommen nennen. Soll heisen, ich habe schon zuviele ( Alle?? )

Star Treck Folgen gesehen, habe meine Asmimov Bucher verschlungen ( als 14Jahriger!!! ) ,

Raumschiffe gezeichnet ( ;-( davon nichts mehr aufgehoben) und sehr gerne Weltraumbilder in Wasserfarben gemalt (In Magenta Tonen).

Ganz zu schweigen von den unzahligen Hintergrunden (Neu Deutsch Wallaper/Backgrounds), die man moglichst menutlich gewechselt hat.

Ich bin wieder total abgewichen, vom eigentlichen Thema Antriebe . Wie oben schon beschrieben gibt es sehr gute Artikel von

Artur P. Schmidt (Hat er eine Homepage?). Besonders faszinierend ist sein Dreiteiler:

Das eigentliche Frage, die sich Physiker, Theologen ( ? ) und Philosophen gleichermasen stellen ( je nachdem aus welcher Sicht man es sieht),

ist, was pssiert, wenn wir schneller als das Licht reisen konnen. Der Physiker fragt nach den Gesetzmasigkeiten, die Einstein doch

eigentlich schon festgelegt hat ( „Nichts kann schneller als das Licht sein, da die Masse gegen die Unendlichkeit geht“ ). Der

Theologe fragt sich, da wir nun in die Vergangenheit „reisen“ konnten, was geschah wirklich damals? Ware noch der Philosoph, der

versucht alles unter einen Hut zu bringen, was ware wenn … .

Wo wir schon beim ** Was ware wenn…** sind, hier ist

ein uberaus „unterhaltsamer“ Fall, uber jemanden der einfach umkippt, Stichwort Kausalitat****.

Nun, in den Artikeln wurden Antriebe aufgelistet, die fur moglich gehalten werden, aber ich habe eine Seite gefunden, die versucht darzulegen, warum aus pragmatischen

Grunden diese Antriebe kaum umsetzbar sind. Auch werden dort Alternativen aufgelistet, an die man garnicht denken wurde, z.B. grose Felsbrocken

(mit einigen Hundert bis Tausend Metern im Druchmesser) auszuholen, um sie dann als Raumschiffe zu missbrauchen.

Die Science Fiction hat uns gelehrt, das sie uns schneller einholen kann, als wir es fur moglich halten wurden. Ich muss da nur an Jules Verne erinnern. Aber von allen Buchern, Filmen und Serien, die ich bisher verschlungen habe, muss ich sagen, mein Herz gehort Babylon-5. Ich denke, sie gehort mit

Abstand zu dem realistischsten ( sofern das uberhaupt moglich ist ) SF.

Wer Interesse an mehr Stoff fur solche Dinge hat, sollte in Google mal nach „Artur P. Schmidt“ suchen. Von dort kann man sich dann weiter

einlesen, in diese hoch spannende Materie.