OSX und Terminal von Xen

Will man aus einer VM wieder heraus, die mit „xm create -c“ od. „xm console vm“ betreten wurde, hilft unter OSX die Kombination CTRL+ALT+6. Geklaut von hier

Notiz: vmware-player als Console für vSphere / ESX Gäste nutzen

Wer unter Linux / OSX arbeitet, kennt das Problem, immer Windows für den vShpere Client starten zu müssen, um auf eine Gast Konsole zugreifen zu können. Wer nicht den Gast selbst konfigurieren will, sondern nur die Konsole benötigt, kann auf den Vmware Player zurück greifen. Mit dem Parameter „

vmware-player -h [ip des ESX / Vsphere Host]

“ öffnet sich ein Fenster, bei dem ich dann den gewünschten Gast auswählen kann.

Notiz: Fehlende Symbole beim Druck unter Word 2010 und OSX

Wer Symbole z.B. für die Aufzählung verwendet (Kreise od. Quadrate etc.) und sich wundert, dass diese nicht gedruckt werden (ist bereits in der PDF Vorschau zu sehen), der sollte sich mal auf die suche nach dem Ordner „fonts.disabled“ machen (gefunden in /Library). In diesem fanden sich die Schriften „Wingdings*“ Nach einem Doppelklick + installieren zzgl. dem ignorieren, dass OSX meint, sie seien bereits installiert, wird nach dem vollständigen beenden von Word und erneuten öffnen, seine Symbole nun auch zu Papier bringen können.

Neuer Mac, erste Eindrücke

Da war Apple ja mal richtig schnell. Heute am frühen Morgen um kurz nach neun Uhr traf der UPS Mensch ein und übergab mir mit den Worten „Was hast du denn da für einen Scheiß gekauft“ meinen neuen Mac. Nicht dass ich ihn jemals schon gesehen hätte, aber man hätte meinen können, er kennt meine Bestellungen schon seit Jahren … . Die Werteste verwendet so manches Mal nicht ganz unähnliche Beschreibungen 😉

Im Bademantel nahm ich dann das Päckchen an und es war eisig. Es musste daher schweinisch kalt sein … egal. Auf dem ersten Photo lässt sich erkennen, aus was das Paket bestand: einmal dem Mini selbst und dazu noch ein Adapter vom Mini DVI auf Standard DVI. Auf dem Zweiten dann noch einmal ausgepackt. Ich bin mir jetzt nicht mehr so sicher, aber ich meine, mein erster Mini war noch ein wenig „stylischer“ eingepackt.

Da ich immer noch den selben Schreibtisch nutze, wie beim ersten Mini, war auch der Unterbau immer noch vorhanden. Denn der Rechner kommt bei mir nicht mehr auf dem Tisch (das ist eh nur auf Promo Photos so, ähnlich wie bei Teufel, bei dem ich mich frage, wie riesig der Tisch da sein muss, um den Subwoofer auf dem Tisch zu platzieren.), sondern wird in einer U Schale an der Tischunterseite festgeschraubt. Zwar muss man dann blind den Schlitz für das CD-Laufwerk finden, aber mit ein wenig Übung klappt das sehr gut. Von 10 Versuchen gehen nur 2-3 beim ersten Ansatz daneben. Allerdings genügt das, um CDs zu zerkratzen.

Der große Rechner kann nun (endlich) wieder ein Dasein als Testrechner fristen. Morgen werden die Kabel erneut umgelegt … Jetzt aber Mal zum eigentlichen Thema: der neue MAC Mini. Also erstens finde ich mal sehr gut, dass der endlich mal mehr USB Anschlüsse hat, was beim Alten ja furchtbar war. Da gab es häufig Probleme, wenn die Tastatur über einen HUB angeschlossen wurde. Und schon war einer der beiden Ports belegt. Des weiteren sind die beiden Monitoranschlüsse sehr gut. Ich wüsste nicht, ob ich mir einen gekauft hätte, müsste ich auf meinen zweiten Monitor verzichten. Zu sehr gewöhnt man sich daran. Gewöhnungsbedürftig ist aber, dass beim Verschieben des Fensters, die Programmleiste selber immer auf dem Hauptschirm bleibt. Das finde ich ein wenig störend. So muss ich doch wieder mit der Maus zurück auf das Hauptfenster, wenn ich in die Kontoeinstellungen z.B. vom Thunderbird möchte (Keyboard Shortcuts mal außen vor gelassen). Überhaupt die Tastaturbelegung: ich hätte gern mein Linux/Windows Layout. Zwar habe ich ein Layout von Microsoft (Ergo Keyboard 4000 über Intellitype) und auch von Logitech, aber aus einem mir unbekannten Grund, lassen sich diese nicht auswählen. Sie bleiben grau. … OK, den Satz nehme ich wieder zurück. Aus welchen Gründen auch immer, kann ich doch jetzt umschalten … sehr suspekt. Ok, aber POS1/END etc. bleiben immer noch tot. Aber immerhin, mein „@“ und die Klammern sind wieder an Ort und Stelle.

Die Einrichtung selbst nahm doch wieder recht viel Zeit in Anspruch. Da habe ich den Verdacht, dass ich unter Linux schneller bin, denn ein yum/zypper/apt sind eben doch zügiger, als jedes Programm manuell zu suchen und zu installieren. Ich habe bestimmt an die 2 Stunden damit zugebracht, vom iTerm (welches doch tatsächlich weiterentwickelt wurde, und dieses dämliche Springen (Bounce) bei jedem Ereignis abgeschafft wurde), über den Jabber Client Psi und Gimp, bis hin zu OpenOffice zu installieren. Zuletzt hat mich Gpg Nerven gekostet, da das ja immer noch nicht zur Standardausstattung gehört. Da muss man sich noch um alles selber kümmern.

Aber immerhin, das System wäre jetzt sozusagen einsatzbereit. Was nun als nächstes kommen würde, wären die Kürzel für OSX selbst, denn ich habe festgestellt, dass es momentan immer noch für mich ein Krampf für ist, effektiv mit ihr zu arbeiten. Zu lang habe ich kein OSX mehr unter mir gehabt. Angenehm finde ich aber, dass Virtuelle Desktops eingezogen sind. Wenn man von Linux her kommt, gewöhnt sich der Benutzer schnell an sie. Unter OSX heißen sie Spaces und müssen über die Dienstprogramme zuvor aktiviert werden. Dann aber kann man Fenster über den Bildschirmrand auf andere Desktops verschieben. Mit STRG + Pfeiltasten kann man über ihnen navigieren od. sich per F8 einen Überblick verschaffen. Zwar nicht so hübsch wie unter Compiz, aber funktional. Was sich jedoch nicht geändert hat: die Mausbewegungen. Ich empfinde sie immer noch als unangenehm. Mal zu langsam, dann wieder viel zu schnell. Das muss ich auch noch irgendwie lösen.

Von der Geschwindigkeit her kann ich noch nicht wirklich viel berichten, habe ich doch noch nichts wirklich anspruchsvolles getätigt. Sehr angenehm finde ich die Lautstärke des Macs. Mein Alter ist wesentlich lauter gewesen, als es nun der neue Intel ist. Wenn da meine NAS nicht wäre – dessen Lüfter doch mehr läuft, als steht – wäre der Rechner faktisch nicht mehr zu hören. O.k., die Freundin hört ihn noch, aber Frauen haben ja immer ein besseres Gehör, nicht unbedingt zum Vorteil der Männer ….

Als nächstes folgt die Installation und Windows7 und Linux. Mittels Bootcamp sollte das ja nun kein Problem darstellen, hoffe ich doch.

OpenSuse 11.1 – immer noch hinter Ubuntu

Da ich es immer noch nicht geschafft habe, OpenBSD sinnvoll zu installieren, habe ich dann mal aus der Not heraus ein OpenSuse PPC 11.1 auf meinem betagten MacMini installiert. Die Installation verlief weitestgehend ohne Probleme, sieht man mal einmal davon ab, dass der Installer bei dem ersten Versuch den Bootloader gegen die Wand gesetzt hast. Eine Neupartitionierung schaffte Abhilfe. Allerdings bin ich enttäuscht, dass dieser das installierte OSX ignorierte und fortan nur noch SuSE zum Starten anbietet.

Wie auch immer, ich mag SuSE immer noch nicht. Ich muss wesentlich mehr Hand anlegen, um damit arbeiten zu können, als dies unter Ubuntu der Fall war. Aber was mich am meisten stört, ist die unglaubliche Langsamkeit des Firefox 3.0.5. Er ist eigentlich nur mit DNS Abfragen beschäftigt. Es soll angeblich am aktivierten IPV6 liegen, ob dies stimmt, habe ich bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht getestet. Aber immerhin funktioniert Kile (LaTeX Frontend) mit UTF8 soweit, dass ich im Notfall den Rechner bei der Freundin anwerfen kann.

Doch wiedereinmal muss ich feststellen, dass die 1.4 PPC Ghz unglaublich träge wirken, im Vergleich zu einem gleich getakteten Intel/AMD. Vor allem die Grafikkarten ist nervig, denn bei dem geringsten Anlass – es reicht bereits eine PopUp Erklärung – ist ein flackern zu bemerken. Dabei lassen sich horizontale Linien in dem Moment erkennen – oder eben ein flackern für trägere Augen.

Aber das hat nichts mit SuSE zu tun. Fakt bleibt jedoch, das ich Ubuntu immer noch weitaus bequemer finde, als das aktuelle OSS Kind von Novell.

Mac Mini Bluetooth und Ubuntu (Dapper)

Glaubt man es dann? Da habe ich mir mühsam den USB Bluetooth Dongle vom Chef geklaut, in der Hoffnung, dass er das eh nicht merkt, rufe ein Howto auf und stelle beim Scannen plötzlich fest, dass er sich selber findet. Dies konnte nur bedeuten, dass die eingebaute Bluetoothkarte im Mac Mini nun funktioniert. Da war ich baff. 🙂

Nur Multisync stresst noch rum …

MacMini: Gentoo runter, Ubuntu breezy drauf.

Da ich mein Gentoo relativ selten gebootet habe (zumeist dann, wenn viel Konsolenarbeit anstand, oder Videos unter OSX einfach nicht flüssig laufen wollten), hielt ich das System nicht wirklich auf dem Neusten Stand. Ein emerge -Dpu world brachte zumeist eine ellenlange Liste mit fetten Paketen wie KDE, Firefox/Thunderbird, GCC etc. Mit anderen Worten, er müsste schon wieder die Nacht und einen Tag durchlaufen, zum kompilieren. Keine Lust mehr darauf. Auch wenn ich Gentoo nachwievor vor ein gutes Linux halte, aber kein Bock mehr zu warten.

Ich hatte mich schon auf Abstriche eingestellt, aber das war überflüssig. OK. Mit Firefox 1.0.7 durch die Gegend zu surfen ist nicht wirklich reizvoll, aber was solls. Ansonsten lief bei der Installation (bis auf ein kleines Detail) alles reibungslos. Sogar der Sound funktioniert.

Vom Handling her ist Ubuntu auf dem MAC sehr angenehm, könnte aber auch an dem Gig Ram liegen, dass er jetzt so smooth läuft 🙂 . Einzig das Neuzeichnen der Fenster bei schnellen Bewegungen ist nachwievor träge. Die ATI Treiber von XORG sind leider nicht wirklich schnell, was aber kein Vorwurf sein soll (und die Analog Ausgabe ist noch schlechter, als unter OSX. ATI müsste man dafür in den Arsch treten, das sie keine PPC Treiber anbieten.

Was mir unter Gnome nun noch fehlt, ist ein ??quivalent zu Itaf, einem Wecker, der jeden Morgen leise iTunes Rhythmbox startet und dann langsam die Lautstärke steigert.

Noch was, ich versuchte zuerst mein Glück mit einer Dapper Installation. Doch leider schlug schon das booten der DVD respektive CD fehl. Einzig die Live Variante ließ sich starten. Init warf mich dann immer in eine busybox und gab auf.

Ram Ram Ram

Der Gute Jean hat’s ja schon vorgemacht. Ein flüssiges OSX braucht mehr Ram. Heute habe ich in Eigenregie meinen Mac Mini unter das Skalpell einen Spachtel gelegt und ein Ram Modul transplantiert. 512MB raus, 1GB rein. Ich muss gestehen, es war eine knifflige Angelegenheit, habe ich mir doch extra den Spachtel für 1,60??? beim lokalen Supermarkt zugelegt.

Wenn man erstmal verstanden hat, wie der Schließmechanismus funktioniert, ist es eigentlich garnicht schwer, ihn (den Mac) zu öffnen, ohne auch nur eine Spur zu hinterlassen. Ich bin mir sicher, diese Erfahrung wird mir helfen, wenn ich auch noch die Festplatte irgendwann, gegen eine schnellere, tausche.

Jetzt jedenfalls, kann ich meine sechs permanenten Programme offen haben, und auch meinen Firefox mir mehr als 10 Tabs bedienen, ohne ständig den Sat1 Ball beim drehen zu zusehen.