Hugo

Da ich eh nur noch selten irgend etwas blogge, spielte ich bereits seit längerem mit dem Gedanken mein Wordpress abzuschalten. Durch die neuen Datenschutzbestimmungen wurde das Vorhaben noch befeuert. Als Alternative habe ich Jekyll ausprobiert, was auf den ersten Blick ganz O.K aussah, aber zum einen mag ich Ruby nicht (erst recht nicht unter OSX) und zum anderen waren die Themes zumeist sehr alt oder nicht mein Geschmack. Aktuell werden meine Seiten via Hugo generiert und mit rsync ausgeliefert. Hugo lief einfach so (brew install hugo) und auf dem Server per dpkg -i *.deb. Als Theme nutze ich Mainroad, was meinem alten Wordpress Theme ähnlich sieht. Was leider so garnicht vernünftig geklappt hat, ist der Export/Import der Wordpress-Daten. Der blanke Text ist zwar da, aber die Formatieren sind zumeist kaputt. Einiges ließ sich per find / sed korrigieren, andere Sachen wie Bildlinks etc. nicht. Aktuell habe ich da aber keine Lust, alle Beiträge durchzugehen und zu schauen, was zu fixen wäre. So wichtig ist mir dann das doch nicht.

Meine Vorteile: Die Einträge liegen jetzt im Git. Ich kann lokal auf dem Mac hantieren, oder wenn es mal eilig ist, auch auf dem Server. Ich benötige keine Datenbank mehr und ich verwende praktisch keine externen Resourcen oder Plugins mehr. Aktuell die einzige Ausnahme ist fonts.googleapis.com, das war es auch bereits.

Dance with me

Der Nico hat ein schönes Youtube Video vorgestellt, in welchem „Tanz“ Richtungen der letzten Jahrzehnte im Schnelldurchlauf vorgeführt werden, mit Titeln die jeder kennt. Da fiel mir doch gleich wieder mein Geschenk von meiner Freundin ein, die mir den Wunsch nach gezielter Bewegung erfüllt hat. Im Februar werde ich mir ihr lernen das Tanzbein zu schwingen 🙂 Dies wird sicher keine einfache Sache, bin ich doch recht steif, aber Spaß wird es mit Sicherheit machen 🙂 Ich kann es kaum erwarten.

Serverumzug für 2009

Mehr als Notiz gedacht – ich werde in den nächsten Tagen meinen Server umziehen. Der Provider bleibt der gleiche, aber mit mehr Ram, da ja nun doch einige domUs das Licht der Welt erblickt haben. Das betrifft nicht nur den Webserver, sondern auch Mail- und vor allem den Jabber- Server. Ich hoffe der Umzug wird reibungslos laufen, da es im wesentlichen nur eine Kopieraktion wird. Dummerweise kann ich die IP Adressen nicht mitnehmen, weshalb das DNS ebenfalls angepasst werden müsste.

Also wie gesagt: nur eine Notiz. 🙂

Update

Fertig. War wiedermal aufwendiger als gedacht. Vor allem der Jabber Server war ein wenig zickig doch nun sollte soweit alles laufen.

Flotter support – CaCert

Ich wollte meinem GPG Schlüssel die Signatur von CA-Cert hinzufügen. Das erwies sich als schwieriger. Wird ein Mail-Adresse im Account hinzu gefügt, so versucht CACert eine Testmail dorthin zu senden, mit einem entsprechenden Link. Nur zu dumm, dass er direkt auf die Domain gehen wollte und nicht vorher mal einen beliebigen DNS Server im Netz befragt hat, ob eventuell der MX ein anderer ist, der für diese Domain zuständig ist.

Die Sache war in 15Min (MEZ 2Uhr) gegessen. 🙂 DAS nenne ich einen flotten Support. Es gibt nun hier einen aktualisierten Schlüssel von mir.

(P(G)GP)Signierte Kommentare

Afshin machte mich am Kinoabend darauf aufmerksam, dass ich bei ihm einen Kommentar im Gästebuch hinterlassen hätte. Nunja, ich hinterlasse viele Kommentare auf vielen Webseiten, da kann man sich nicht alles merken. Allerdings kam mir das ein wenig suspekt vor, denn ich habe seine Seite schon lange nicht mehr besucht und schon gar kein Kommentar hinterlassen.

Noch am selben Abend sah ich „mein“ Kommentar. Es war ein wirklich nicht netter Eintrag und da war klar, der kam nicht von mir. Die „Signatur“, wie ich sie immer hinterlasse stimmte nicht, und auch wurde eine falsche E-Mail Adresse hinterlassen, die ich einzig für (Geld)Geschäfte, Behörden und Impressum nutze. Da stand fest, da wollte mich wohl einer diskreditieren.

Der Eintrag wurde mittlerweile gelöscht, aber einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt es allemal.

Nun habe ich mich mal umgeschaut, was es dann so für WordPress Plugins gibt. Denn ich war sehr sicher, dass ich damit nicht allein stehe und sicher schon jemand was „gebastelt“ hat. Für Movabletype gibt es ein Plugin, welches sich OpenPGPComment nennt. Es dient genau dem Zweck, eigene Kommentare zu signieren um damit ihre Authentizität zu gewährleisten. Im Untergrund (auf dem Server) werkelt dann ein gpg und prüft die Signatur.

Für WordPress gibt es ebenfalls ein Plugin von Bronski und nennt sich ebenfalls OpenPGPComment. Ich werde mal die Tage schauen, ob ich das eingebaut bekomme.

Blind, Segen und Fluch zugleich

Bei meinem Einkauf in München für den Abend, war ich gerade an der Kasse und mangels Kleingeld zahlte ich mit Plastik. Ich ließ den Satz fallen: „Es lebe Plastik, auch wenn es die Umwelt schädigt“. Daraufhin antwortete eine Frau, so Ende 30, sinngemäß mit: „Ja, aber damit werden Nutzerprofile erstellt und jeder kann sehen, was wann wo eingekauft wurde“ da war ich baff. Natürlich stieg ich sofort mit ein und ehe wir uns versahen, führten wir ein sehr interessantes Gespräch über Datenschutz, Beckstein, Google und Co.

Ich nahm an, sie wäre aus der IT Branche, doch weit gefehlt. Mutter von zwei Kindern, Hausfrau. Sie war (und will es wieder sein) früher allerdings in der Marketing Branche und wußte so ziemlich gut Bescheid.

Dann das Gegenteil: Manche die Administratoren sein/werden wollen wissen gerade mal, dass Google auch eine Suchmaschine ist. Weder wissen sie, was im Netz abgeht, Datenschutz nur ein Wort im Wörterbuch und ansonsten gehen sie blind durch das Web. So manches Mal könnte man sie beneiden, die Blinden. Wie sie einfach nur konsumieren und sich keine Sorgen um das Danach machen. Die rote Pille? Oder doch die Blaue?

Jetzt auch wieder. Diesmal das Thema StudiVZ. Da gehen sich über die Plattform die Studenten gegenseitig an die Gurgel und diffamieren sich nach und nach selbst. Ich will gar nicht wissen, wie viele Bewerbungen schon im voraus aussortiert worden sind, weil dem Wunscharbeitgeber das Profil des Bewerbers nicht gefallen hat?! Insb. sind da natürlich die Hobbys von Interesse. Was unsereins für normal hält, mag für den anderen nicht vertretbar im Unternehmen sein.

Wenn man diesen Leuten auch noch passende Links gibt, aber diese dann einfach nur auf stur schalten, dann, tja dann kann ich es auch nicht ändern. Sollen sie eben die Blaue schlucken. Vielleicht besser so. Die Wahrheit war noch nie bequem.

(ich bin wohl einfach zu pessimistisch für diese Welt)

Update: Hab den Text editiert, damit sich nicht welche angesprochen fühlen, die das überhaupt nicht betrifft.

Das Bett in den heimischen Wänden …

… ist eben doch der beste Platz zum schlafen. Fünf Tage Köln, und unzählige Stunden Schlaf, liegen nun hinter mir. Das Wochenende war zwar irgendwie verplant, aber als ich wieder zu mir kam, war es quasi schon wieder vorbei …

Die Woche war echt cool, mit drei Leuten Schulungsteilnehmern einen LTSP Server aufgesetzt, was recht einfach gelang, sieht man man von der Problematik ab, dass die Rechner über zwei Netzwerkkarten verfügten und leider immer die falsche für den Thin Client verwendet wurde. Da muss ich nochmal schauen, wie ich das Problem in Zukunft lösen kann.

Desweiteren hat mich das Cups vom Dapper in den Wahnsinn getrieben. Die Web Oberfläche, mit der ich zeigen wollte, wie einfach (PS) Drucker einzurichten sind, hat mir Ubuntu gründlich vermasselt. Die ist nämlich sowas von kaputt, das glaubt man nicht. Hat man erstmal den Zugriff eingerichtet, schlägt das Hinzufügen am Ende fehl, weil Cups plötzlich auf einen SSL Link umleiten will. Das Zertifikat gibt es aber natürlich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Hat man das erstmal behoben, geht es weiter. Denn das Admin/Root Kennwort passt auch nicht so recht, womit ich allerdings gerechnet hatte und mir das nötige vorher schon aufschrieb. Irgendwann habe ich es dann aufgegeben, da es mir dann zwar gelang, einen Drucker hinzuzufügen, jedoch keinen parallel Drucker, denn /dev/lp0 wurde schlicht nicht mehr angezeigt … fehlende Rechte … weiß der Geier …

Von Köln habe ich diesmal ein wenig mehr gesehen. KfC sieht genauso aus, wie hierzulande, ebenso der Burger King. Den „Wir sind doch nicht blöd“ Laden haben wir auch besucht, denn einer meiner Teilnehmer musste sich noch einen GB Stick besorgen. Mit dem Dom ist es wieder nichts geworden, zu nass, kalt und stürmisch, kurz: Ekelhaftes Wetter.

Dafür bin ich schon wieder um acht Mangas und drei Bücher reicher geworden. Mal schauen, wie „Die Wanderhure“, „Elfen Licht“ und „Erst küssen, dann denken„, sich schlagen. Viel Lesestoff. Die habe ich gleich mit zu denen gelegt, die ich schon letzte Woche erwarb. Bin mal gespannt, wann ich die alle lesen will 😉

Bei einem der Mangas (Gunslinger Girl Band 2) fand sich noch eine Audio CD-Rom. Herausgeber war EMA und die Lieder stammen von pornophonique. Ich weiß, das klingt schon wieder sehr obszön ;-), aber die Titel klingen wirklich nicht schlecht – gameboy meets lagerfeuer. Sie stehen unter der CC Lizenz, können also kostenlos weitergegeben werden. Die Beiden Titel und einige Videos lassen sich hier herunterladen und sind in jedem Fall eines Blickes wert. Es wird auch aufgerufen, sie kreativ zu ändern und zurückzusenden 🙂

Was war sonst noch? Achja, meine großspurigen MacBook Pro Ankündigungen muss ich erstmal zurückziehen 🙁 Mein niegelnagel neugebrauchtes Auto, welches ich von meiner alten Firma gekauft habe, frisst mir fast ein Loch in mein Portemonnaie. Abgesehen von der Anmeldung (Mein Kennzeichen konnte ich nach wenigen Sekunden auswendig), will Papa-Staat nochmal rund 300€ Steuer haben, und die liebe Versicherung langt, für ein halbes Jahr, mit 500€ kräftig zu. Ich komme mit 140% rein, weil ich noch nie ein eigenes Auto besessen habe … Na mal kucken, ob ich da nicht noch was machen lässt. Aber mal unter uns, jetzt bekomme ich zwar ein Gehalt, mit dem sich einiges anstellen ließe, aber dass sich das so schnell auflöst, wie Zucker in Wasser, hätte ich nicht gedacht. *uff*

Nunja, jetzt trage ich ein Firmen-Laptop mit mir herum, einen IBM Z60m, mit Intel Mobile CPU. Da läuft ein Ubuntu Edgy drauf. Läuft fast alles, bis auf den Fingerprint Sensor und er frisst noch viel zu viel Strom. Aber da fehlt mir momentan noch die Zeit, mich näher damit zu beschäftigen. Doch er hat sich im Einsatz schon bewährt 🙂 Irgendwann, werde ich mal eine Anleitung schreiben, wie man das Ding möglichst optimal unter Ubuntu einrichtet. Mir schweben da so Sachen vor, wie das zuerst ein/zwei Finger eingescannt werden müssen und dann eine Passwort Abfrage kommt, die es mir dann erlaubt /home zu entschlüsseln und zu mounten. 🙂 Wenn ich so ein Ding schon habe, will ich es auch nutzen. Aber ich wäre dumm, mich nur auf den Scanner zu verlassen. Finger(-abdrücke) verliert man heutzutage nur allzuleicht 😉

Seine letzten Worte:

[…] [highlander] Genau: 16MBit gibt es mittlerweile für lau zu haben, aber mich ärgert der schmale Upload. Da könnten die ruhig noch ein paar MBit drauflegen. [martin_talk] braucht kein schnelleres Internet, sondern einen schnelleren DVD-Brenner… [highlander] Da kannst du auch gleich deine Daten in einen Schredder werfen ;-) Geht viel schneller und du musst nicht erst 1-2 Jahre warten um zu merken: Upps, CRC Lesefehler [martin_talk] Ich hab da bisher eigentlich keine Probleme gehabt. [martin_talk Hahaha! [martin_talk] “Die Überprüfung des Brennvorgangs ist fehlgeschlagen.” [highlander] :-D [martin_talk] Berühmte letzte Worte.

SLES10 und andere Sachen

Da mein Arbeitgeber mich zur Novell Prüfung angemeldet hat, komme ich nun nicht mehr um eine SuSE Installation herum.

Also der erste Eindruck, vom SLES10, ist ganz ordentlich. Die Menüs sind aufgeräumt und durchdacht. Man kann nun auch endlich in den Config Dateien selber editieren, ohne das yast diese wieder überscheibt. Egal. Was ich aber nicht verstehe, ist die Partitionsaufteilung während der Installation. Wo früher die Platte in tausend Stücke zerteilt wurde, wird heute nur noch gnadenlos eine verwendet (von der Swap mal abgesehen). Ich mein, für eine WKS O.k, auch wenn selbst da /home eine eigene sein sollte, aber auf einem Server? Also das kann ich nun wahrlich nicht gutheißen.

Was recht flott funktioniert hat, war die Einrichtung für die Remote Installation. Mit PXE, NFS und DHCP, kann ich so SLES Rechner über das Netzwerk installieren. Zu dumm, das der Vmware Server den gesamten Rechner mit ins Jenseits zieht, sobald in der zweiten Instanz die Platte formatiert wird, bzw, ein größerer Plattenzugriff erfolgt. Unter Kubuntu habe ich Vmware installiert und wollte dort meine zwei SLES Server haben. Während der eine läuft, lässt der Zweite mein komplettes System stehen. Ich weiß nicht, ob es am 2.6.19.1 Kernel liegt, od. an dieser „geilen“ HP Maschine :-/ Kaum ausgepackt, durfte ich schon an die Innereien, weil das Stromkabel nicht (richtig) auf das Mainboard gesteckt wurde. Kubuntu habe ich nur mit der Maus installiert (was für eine c/p Orgie), da das Keyboard tot war (auf der es sich, nebenbei bemerkt, beschissen tippt). Ich musste zuerst in den Single booten, dann erst in den Fünfer. Mit 2.6.19.1 hab ich das Problem nicht.

Ich werde heute abend besser mal ein Memtest laufen lassen …