IPV6 – Bei Hetzner .. zu teuer

Ich habe nochmal bei Hetzner nachgefragt, was sie denn für eine IPV6 Adresse haben wollen – Eurotechnisch. Leider haben sie da – meine persönliche Meinung – leicht überzogene Vorstellungen, von dem, was der Kunde bereit sein soll, zu zahlen. Sie wollen 29€ haben. Nicht etwa als Setup Gebühr – nein – pro Monat. Die Gründe sollen für den Aufwand sein, den sie betreiben müssen, weil da noch nichts automatisiert wurde und auch verschiedene (DB) Server dies (noch) nicht können. Auch haben sie mehr od. weniger in den Raum gestellt … „ob“ man das „heutzutage“ überhaupt braucht. Wer es benötigt, der wird den Preis auch zahlen.

Also bei einer solchen Politik ist es für mich nicht verwunderlich, dass die Leute sich so schwer damit tun. ich als Provider würde dies als Mehrwert am Kunden sehen, um auch gleich meinen Erfahrungsschatz zu erweitern. Provider wie OVH bieten IPv6 von Hause aus mit entsprechenden Feldern für Reverse DNS.

Auf jedenfall haben sie gesagt, dass – wenn IPV6 da ist – auch dies von Hetzner kostenlos angeboten wird.

Update

Mit Fonic UMTS und Ubuntu ins Netz

Ich habe mir nun von Fonic (mit diesem saudämlichen Werbespot, daher verlinke ich die Seite nicht) die Tagesflat von 2.50€ geholt. Dabei ist ein UMTS Stick, welcher bei mir unter Hardy einwandfrei läuft. Man muss sich lediglich Umtsmon holen und usb_modeswitch, dann kann es auch schon los gehen. Dieser Eintrag hier wird gerade darüber geschrieben. Zwar sind die 2,50€ nicht wirklich billig, aber da ich ihn nur dann benötige, wenn das Hotel mal wieder kein Netz bietet, hält sich das in Grenzen. Für zwei Jahre wollte ich mich jedenfalls nicht binden, wie es bei O2 der Fall gewesen wäre.

Aus vier werden eins

Immer wenn ich einen Blick hoch zu meinem Schrank warf, wurde ich mit einer Fülle von friedlich vor sich blinkenden Geräten beglückt. Schon allein ein Kabel zu ziehen, erwies sich zumeist als spannende Herausforderung, und wenn es dann noch das richtige war, kannte der Stolz kaum Grenzen.

Nun kam dann aber doch der Zeitpunkt, an dem das Alter einen Zeitpunkt überschreitet, die die eigene Person ruhiger werden lässt, oder zumindest lassen sollte.

Um nun diesen natürlichen Prozess zu unterstützen, sah ich mich gezwungen all die vielen leuchtenden Kästen zu ersetzen. Es galt zuerst die Eckpunkte festzuhalten, was ich denn wollte:

  • Mehrere Telefone
  • DSL
  • Router mit „Extras“ wie VPN, VOIP, gute Verwaltungs- Oberfläche, Erweiterbar
  • Printserver
  • Speicher im Netz

Stellte sich also die Frage, welches Gerät dafür in Frage käme. Nun bin ich jemand, der die wunderbare Eigenschaft inne hat, spontan Entscheidungen innerhalb von Bruchteilen von Sekunden zu fällen. Sehr zum Ärger des Portemonnaies. Ich hatte früher schon gute Erfahrungen sammeln dürfen was AVM anbelangt. Also entschloss ich mich dazu, deren aktuelles Flaggschiff zu erwerben:FritzBoxFon 7270.

Hier kann ich meine vor 12Stunden spontan erworbenen Siemens Mobilteile über DECT (GAP) anschließen; ein ISDN Telefon, Laptop und Nachbarin (welche im Augenblick noch am Kabel hängt) über W-Lan, sowie meine brachliegenden MSNs endlich nutzen.

An der Box hängt ein frischer USB Hub mit „altem“ Drucker und ein 4GB Stick (neu) für den AB, Asterisk und Co. Dann hab ich dort gleich mal die DTMFBox installiert, dessen Benutzung sich mir noch nicht erschlossen hat. Ich werde eher dazu neigen, das Programm wieder zu löschen und Asterisk an seiner Stelle zu setzen. Mal schauen.

Leider versteht die Box nur vfat, wie mir scheint, sodass ich meine XFS Platte nicht ansprechen kann. Sehr schade. Eine soeben gestartete Kontrolle bestätigt dies: ext2,fat,isofs,jffs2 und vfat. LVM ist damit auch hinfällig. Eventuell lässt sich dieser „Makel“ ausmerzen.

Die Einbindung der Telefone ist soweit geglückt, nur das zweite Mobilteil reagiert noch nicht auf die ihm zugewiesene MSN. Überhaupt. Ich wollte vom »Ich bin doch blöd« Markt eigentlich nur ein Lüfter (der auch noch sündhaft teuer war) erwerben und spazierte am Ende mit zwei Siemens Gigaset S140 Telefonen und dem besagten Lüfter. Diese beiden gab es zusammen für schlappe 40€, da es Vorführgeräte waren und auch keine Packung mehr vorhanden waren, ja nicht einmal mehr Netzteile und Kabel. Daher haben sie zwei Hama Netzteile beigelegt und netterweise mit 6V beschriftet. Dazu gehören noch die Basisstation und eine Ladeschale. Dumm nur, dass die Ladeschale ein spezielles Netzteil benötigt, dessen Ende ein Einschub ist, welches in die Schale kommt. Das Standardnetzteil passt also nicht – zumindest mechanisch. Ein wenig grübeln garniert mit einem kleinen Klecks von Ungeduld, ließen mich ein Lautsprecherkabel von 30cm zerteilen; Ende Nummer 1 in die kleinen Löcher vom Netzteil zu stecken und Ende Nummer 2 in die Ladeschale um die Kontakte fummeln. Das klappte noch nicht so recht auf Anhieb, was aber schlicht daran lag, das Netzteil 2 noch nicht besagte 6V voreingestellt hatte. Nun sind also beide am Laden (10 und 5 Stunden). In der Nacht hebe ich sie schon mal soweit einbinden können.

Was Sip (VOIP) angeht, bin ich noch am basteln. Ziel soll es sein, vom Laptop aus eine Verbindung über SIP aufzubauen, um dann von dort ins ISDN Netz zu gelangen. Damit wären kostspielige Hotelanrufe über Handy passé – sollte mal wieder kein Telefone zur Verfügung stehen.

Doch bis ich das letzte Quäntchen herausgelockt habe, wird noch einige Zeit ins Land vergehen. Zum Abschluss noch ein Bild, der bisherigen Geräte. Oben Links: D-link DSL Modem ADSL2+ Oben Rechts: Linksys 54G mit DD-WRT als System. Unten Links: HP Jet Direkt. Unten Rechts die lange Zeit brachliegende AVM FritzBox X!PC (serieller PC Anschluss)

Was ich nun mit ihnen anstelle weiß ich noch nicht. Eventuell verschenken, verkaufen, verleihen … einzig den JetDirekt würde ich noch für Nagios als Anschauungsobjekt verwenden (SNMP).

Datenschutz alla Darmstadt

Mein alter Chef hat mir grad diesen Link rüber gereicht. Der enthält sehr interessante Dinge von der Polizei in Hessen.

Für die einfache Weitergabe: http://tinyurl.com/y5bexl

Jetzt habe ich mich mal ein wenig darüber schlau gemacht:

http://blog.fefe.de/?ts=bb55333b

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,460020,00.html

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,459888,00.html

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=3450104

Wäre ich nun einer dieser dort aufgelisteten Fälle, würde ich zuerst einen hochroten Kopf bekommen und als zweiten Schritt meinen Anwalt konsultieren.

Update:

Google hat die Seiten aus dem Cache entfernt.

MTA Umfrage bei iX

Quelle: iX

Ich hätte nicht geglaubt, dass sendmail nur 10% hat, wo es doch solange existiert. Viel erschreckender finde ich die Anzahl vom Exchange. Aber an für sich auch nicht wirklich verwunderlich, ist doch der SMB SBS Server „relativ“ günstig und häufig in kleineren Unternehmen zu finden.

Plagiate – längst Massentauglich

Plagiarismus, Redundanz, Bläh-Rhetorik: Zur Krise der Kulturwissenschaften durch den Einzug des Copy/Paste-Paradigmas – Teil 1via TelepolisAlso ich weiß ja nicht. Selbst in der Schule, beim alltäglichen abschreiben der Hausaufgaben (von den Mädchen bevorzugt, denn ihre Schrift war zu lesen), tat ich mich schwer damit, einfach Wort für Wort die Sätze abzuschreiben. Zumeist, wenn nicht gar immer, nahm ich nur die Gedanken auf, formulierte sie um und schrieb eigene Meinungen hinzu, bzw. flechtete sie sorgsam ein. Ein geübtes Lehrerauge konnte ein Plagiat sehr schnell entlarven.

Daher verstehe ich umso weniger, wie Menschen Arbeiten von anderen einfach so übernehmen können, die später die Höhe des Gehaltes massiv beeinflussen können.

Mir würde der Schweiß nur so aus den Drüsen strömen, käme jemand auf die Idee, mich über meine „(Doktor/Diplom-) Arbeit“ zu befragen und keine Antwort zu wissen, was ich ja selbst geschrieben habe(n müsste).Also, Plagiate sind ein Fluch, in jeder Hinsicht.