same procedure …

So langsam kenne ich die Kontonummer vom Ordnungsamt Darmstadt auswendig … naja, auf jedenfall mal zu den Vorlagen hinzugefügt. In den letzten Wochen und Monaten habe ich sie recht häufig eintippen müssen. Parken kann teuer werden.

Demo in Darmstadt?

Am 22.09.07 findet ja in Berlin eine Demo statt. Klaus ist ebenfalls dabei in Köln eine Demo zu starten. Nun stellt sich für mich ebenfalls die Frage, ob sich in Darmstadt genügend Leute finden würden, eine Demonstration gegen den Überwachungswahnsinn aufzuziehen.

Meldet euch mal in den Kommentaren.

„I will survive“

Wow, das nenne ich einen geilen Abend. Dabei war eigentlich ein ziemlich langweiliges Wochenende geplant, mit entspannen, schlafen und essen. Spontan frug mich S. aus G. ob wir denn nicht zu dritt ins Kino wollen, zumal noch ein paar Filme auf der Todo Liste standen und auch immer noch stehen. Dummerweise lag Film Nummer 1 „Transformers“ zeitlich sehr ungünstig, da schlafen die Informatiker noch. Film Nummer 2 läuft noch nicht. Alternativ standen Bourne 3 und Rush Hour 3 zur Debatte. RH3 wurde aber nach nur sehr kurzer Diskussion von K. aus G. auf die Ingore Liste gestellt,als blieb nur Bourne. Nun gut, kein schlechter Film, ein klassischer Konsumentenfilm, sozusagen. Zurück lehnen, Hirn ausschalten und Augen auf. Stellenweise waren mir allerdings die Kameraschnitte zu schnell, sodass sich im Gemetzel Tohuwabohu die Guten und Bösen verlierten.

Egal, Film wurde als nett erachtet, und das ist schließlich die Hauptsache.

Eines machte mir allerdings doch sehr zu schaffen, mein Magen. Der war komplett leer, wo doch die letzte Mahlzeit Wochen Stunden zurücklag. Naja, anfangs wollte ich ja mit ihnen zum Thai im Darmstädter Caree` gehen, kann ja keiner ahnen, dass die schon um 20Uhr zumachen … Also doch zum Asia Kim, was nicht unbedingt schlecht ist. Die Portionen sind anständig und der Geschmack O.k. – Hoch lebe das Glutamat – 😉

Tja, dann schritten wir zum Höhepunkt, der sich über mehrere Stunden hinzog. Ich kam endlich mal in den Genuss, die Beste Freundin – T. aus D. von S. aus G. kennen zu lernen. Ich habe schon mittlerweile soviel von ihr gehört, dass ich an die glorifizierung einer Imaginären Person glaubte. 😉 Ihr wurden so viele Eigenschaften zugeschrieben wie man sie nur selten an einem Ort vorfinden kann. Doch, ich kann mich da beruhigen, es stimmt. Zumindest hatte ich die Stunden über das Gefühl, das S. nicht übertrieben hatte.

Interessanter Weise sah ich in ihr die Frau meines 1. Chefs. Von ihrer Art und Weise hätte sie die Tochter sein gekonnt. 🙂 aber egal. Eine wirklich sehr nette Bekanntschaft. Ich bin aber schon wieder total vom eigentlichen Thema (?) abgekommen. Im Brasil in DA spielte eine Live Band und das witrklich göttlich. Die ersten 20min waren zwar ein wenig schwierig aufgrund der Lautstärke, weshalb leider K. aus G. sich auf den Heimweg machte. Schade, er hat definitiv was verpasst, aber nach einer Zeit und einem Standortwechsel, war es Erholung pur, wenn auch der sehr ausgelassenen Art.

Die Live Band, die sich GetReady nennt, spielte astreine Klassiker, von den 40’ern (so hoffe ich doch) bis zu den 80’ern. Die drei Front-Sängerinnen brachten das Publikum mit ihren Stimmen wahrlich zum toben. Ich war ja noch nicht auf vielen Live-Auftritten, aber dieser Band merkte man den Spaß an, den sie hatten. Vor allem der Band-Leader ließ seinen Charme sprühen ^^ . Aber das Beste an dem Ganzen war die Musik. Ich sage ja immer, dass ich zu spät auf die Welt gekommen bin. Ich hätte so um die 60’er Jahr das Licht erblicken sollen, aber wie gut das es Tonträger gibt 😉 Es gab nicht ein Lied, welches ich nicht kannte und so wunderbar herrlich falsch mitsingen. Keiner hat es gemerkt (hihihi).Das führte aber auch nach rund vier Stunden Gesangs-Orgie zu einer arg strapazierten Lunge und noch strapazierteren Stimmbändern. Aber ich wollte es nicht missen. Stellenweise habe ich im Duett mit S. aus G. gesungen (sie kannte aber den Text auswendig, ich konnte nur hoffen, dass meine Lippenbewegungen sich rasch genug anpassen konnten 😉 ..). Das war ein Bild für die Götter ^^, seid froh, dass es es keine Filmaufnahmen gibt, die gehören verboten. Vor allem bei Eternal Flame, od. auch „i will survive“ konnte man sich so richtig sich austoben. Was für eine Leidenschaft … und am Ende gab es ein herzzerreißendes „What a wonderfull world“, aber meine Stimme fand sich bereits jenseits des Hades.

Nach dieser heftig genialen Verausgabung sämtlicher Muskeln (schonmal Muskelkater vom Lachen bekommen?), war dann musikalisch gegen 1Uhr schluß. Drei (od. vier?) weitere Stunden wurden haß-lieben ausgelebt (insider 😉 ..), philosophische Themen angesprochen und erörtert, der Band-leader brachte die humoristischen Elemente ins Spiel, und meiner einer wurde von einer von einer sehr netten Dame mit den Worten verabschiedet, „Du könntest mein Sohn sein, bleib so wie du bist“ :-). Wir tauschten auf dem Parkett mehrere glückliche Blicke aus und sie war überrascht, dass ich in meinem Alter auf solche Musik stehen würde (Ha, wenn sie nur mein wahres Alter wüßte ^^ ). Vor allem die sehr netten Gespräche danach fand sie außerordentlich Interessant.

Der Abend wurde zum Morgen, es durfte so gegen halb sieben gewesen sein, brachen wir endlich auf. Fix und fertig, aber wunschlos glücklich. S. aus G. kennt nun eine neue Seite von mir, bei der ich nicht so recht weiß, ob das nicht eher peinlich für mich ist, aber hey, that’s me ^^. Danach wurde noch so ein wenig gechattet und ruckzuck war es 8uhr …

Nachgebloggt

Also manchmal ist so ein Blog schon recht anstrengend. Nun laufe ich schon tagelang wochenlang mit blogfähigen Material mit mir rum und es wird umso schwieriger die zeitliche Einordnung beizubehalten. Wenn ich alles beisammen bekommen würde, wäre dieser Eintrag sicher zwei Seiten lang. Doch zu eurem Glück habe ich die Hälfte wieder vergessen.

Vor einigen Wochen war ich zum Beispiel in Hamburg und durfte diese Stadt ein wenig aus der Nähe kennenlernen. Eigentlich mochte ich Hamburg nicht wirklich, zuviel Wasser von oben, unten und den Seiten (je nach Windrichtung), doch im nachhinein muss ich sagen, sie könnte durchaus etwas sympathisches an sich haben, nicht dass ich dort wohnen wollte, aber als Terrorist Tourist , nee danke. Mein Glück außerdem war es, dass ich zum Alsterfest dar war, mein Pech, ich hatte nichts davon, denn ich musste wieder zurück nach Darmstadt. Die Speicherstadt mit der Modeleisenbahn hätte ich mir schon sehr gern angesehen. Des weiteren konnte ich auch noch das Auslaufen der Queen MaryII bestaunen um 22Uhr. Die Photos waren allerdings alle für /dev/null. Aber ein imposanter (wenn auch häßlicher) Anblick war es allerdings schon. Nur allzugern wäre ich einer der Passagiere gewesen. So ein Ausflug auf dem Meer hat sicher etwas angenehmes, so ganz ohne Internet Telephone und Co. … Allein das Buffet, ach ich darf garnicht daran denken.

Dann war da natürlich mein Rad, mein geliebtes Fahrrad. Ich erwarb es um mit S. und K. zu radeln bei bestem Wetter. Nach meiner Rückkehr aus Berlin schloß ich ein paar Versicherungen ab, die längst fällig waren, unter anderem auch das neue Rad. Nur zu dumm, dass es an diesem Tag bereits vor zwei Wochen das Rad den Besitzer wechselte. Unfreiwillig, versteht sich. Also hatte ich nun eine Versicherung für meinen Untersatz, aber keinen Untersatz. Welch eine Freude. …

Mitte August also wieder ein Neues, besseres, schöner, mit mehr Extras (nur das elektrische Schiebedach und den beheizten Sattel wollte sie mir nicht montieren). Naja, wenigstens habe ich meine zwei Scheinwerfer, zwei Satteltaschen für je 20Kg und einen luftgepolsterten Drahtesel Sattel mit Ventil zum aufpumpen. Mal schauen, wie lang es dieses Mal in meinem Besitz bleibt.

Und dann waren da noch die zwei Mädels, neulich beim einkaufen. Ich stand mit meinem Einkaufskorb im Teegut in Darmstadt, ordentlich in der Schlange eingereiht. Ich war ein wenig in Gedanken vertieft, nahm die Beiden aber durchaus war, stand aber mit dem Rücken zu ihnen. Dann sprach eine von ihnen sinngemäß: „Ich nehme mal hier eine Zeitschrift, sonst denkt er noch seltsames von mir“. Das konnte natürlich nur an mich gerichtet sein, also drehte ich mich um und frug, was ich denn so seltsam finden sollte. Da beantwortete wohl die Freundin die Frage und sprach: „Sie starrt dir auf deinen Hintern“. Ok. Da war ich ein wenig perplex. Ich konnte nur dumm darauf antworten: „Aber da gibt es doch garnichts“ Eine zugegebener maßen super dämliche Antwort, aber ich habe nie ein Flirt- Trainingscamp absolviert, von daher nahmen die beiden mir sämtliche Waffen ab. Ich sollte noch erwähnen, dass ich in der Tat eine Hose trug, die recht eng bemessen war 😉 Tja, dann ging es weiter. Sie meinten nämlich, dass sie nach einem perfekten Ehemann suchen würden und daher meinen Einkaufskorb, welcher auf dem Boden stand, ein wenig genauer betrachteten. Ich habe eine Vorliebe dafür mehr einzukaufen, als unbedingt notwendig. Also gingen beide davon aus ich sei bereits vergeben, tja, seit einiger Zeit bin ich wieder Solo 😉 (Mit My Red Lady verstehe ich mich aber weiterhin gut, falls sich einer fragt … 🙂 ..)

Die restlichen Sätze waren auch wirklich sehr unterhaltsam, insb. für die umstehenden Passanten, denn es vielen einige Sätze, die mich knallrot anlaufen ließen ^^

Die Beiden schwirrten mir noch tagelang im Kopf rum 😉

Tja, was gab es sonst noch so? Achja, zwei Sachen habe ich noch. Da wäre zum Beispiel das Großfeuer in Pfungstadt. Da brannte wiedereinmal das Reifenlager. An sich nichts besonders, da es dort jedes Jahr ein paar Mal brennt, doch dieses Mal war es heftig, man beachte das Bild von S. aus G. K. aus G.:

Ich war ja zu der Zeit in Düsseldorf, aber den Geruch konnte man nachwievor wahrnehmen, wenn man sich in der Umgebung befand. Die Hitze die davon ausging, war atemraubend, so sagt man, vom Gestank gar nicht zu sprechen.

Ein Video zeigt es anschaulich:

feuer pfungstadt – MyVideo

Wo wir schon bei Feuer wären, hatte ich auch einen kurzen Moment der leichten Aufregung. Im Hotel in Hamburg (ich wußte, da war noch was) gab es nämlich gegen 22Uhr Feueralarm. Doch ohne Feuer weit und breit. Zu dumm, dass die Sirene direkt über meiner Tür hing und einen abscheuchlichen Lärm veranstaltete. Die Blinklicher taten ihr übriges (fast wie in einem Film). Also schlappte ich nur leicht bekleidet mit eingezogenen Bauch und angespannten Muskeln mit scheinbarer Gelassenheit den Gang hinunter, vorbei an den fragenden Gesichtern der jungen, weiblichen Gäste (es fehlte nur ein wenig Blut und Dreck im Gesicht, weniger Haare auf dem Kopf und mehr auf der Brust, schon wäre ich als John McClain durchgegangen 😉 ..) und schaute nach, ob es unten irgendwo brannte. Nichts war … Doch für die Nachwelt habe ich mal 5 Sekunden aufgenommen:

So, ich glaube, damit hätte ich alles, soweit …

Wer ist denn Schäuble?

Erschreckend. Ich komme gerade vom Flyer Verteilen zurück und musste mir diese o.g. mehr als einmal anhören. Grundsätzlich bei Menschen unter 30 Jahren. Kein Wunder das Politiker so leichtes Spiel haben. Und ich dachte, solche Fragen gäbe es nur bei TV-Total …. :-/

Wucher pur

DAS nenne ich Wucher. Der lokale Waschsalon hat seine Preise um 20¢ für die 6KG Maschinen erhöht. Nun wollen die satte 4€ haben. Trockner kostet 10min/1€, 20min/2€, 30min/3€ (ebenfalls 20¢ hoch)

Das nenne ich einfach nur eine Frechheit! Mit dem Studenten der noch mit mir waschen war, haben wir schon überlegt einen eigenen aufzumachen, einzig und allein um dem Laden mal zu zeigen, dass das nicht O.K. ist. Denn es gibt nur zwei Salons in Darmstadt, beide in selber Hand, es fehlt die Konkurrenz.

Hinaus in die Stadt

Ich sitze hier nun in einem Cafe, mitten in Darmstadt, in der Hoffnung, noch ein wenig Sonne ab zu bekommen. Dummerweise hat sich die Sonne hinter das Haus verzogen und ist damit für den geneigten Latte Macciatto Trinker außer Reichweite.

Wenigstens zieht die Sonne gleich mit dem W-Lan. Auch das ist nicht erreichbar, daher wieder nur ein offline Eintrag.

Laut dem Wetterfritzen soll dies der wärmste Winter, seit der Wetteraufzeichnung sein. Klingt wieder nach einem Wetterjahr der Rekorde. Mir persönlich ist es immer noch zu kalt. Die meisten hier um mich herum, haben sich mit Decken, sprichwörtlich, eingedeckt.

Musikalisch wird der Gast mit zweierlei Musikrichtungen beglückt. Die Straßenmusikanten, arabischer Abstammung und der seichten Musik aus dem Café, wollen sich jedoch nicht so recht einigen, wer nun den Ton angibt.

Die Schlange vor der Kasse hat nun auch eine erträgliche Länge angenommen. Technikausfall, seitens der Kasse. Nun heißt es wieder altmodisch, mit dem Kopf, bzw. Rechner rechnen.

So voll wie die Fußgängerzone im Augenblick ist, könnte man meinen, ganz Darmstadt ist auf den Füßen. Überall schreien glückliche Kinder, mit dem Eis in der Hand und den Eltern im Schlepptau, Arm in Arm. Ja, mit anderen Worten: ein sehr wirklich schöner Tag. O.K., er wäre noch besser, wenn mein Milchkaffee sich nicht so verdammt schnell der Außentemperatur anpassen würde.

Die Musikanten haben nun mittlerweile die Musikrichtung gewechselt, und spielen einen alten Hit aus den 80’ern.

Beim schlendern fallen die Bettler an jeder Ecke auf. Nichts außergewöhnliches, aber diesmal fand ich schon recht dreist. Sitzt ein Mann, so um die Mitte 40 neben einer Fast-Food Kette, hält von der beasagten Kette einen Becher in der Hand und, nunja, hält sie mitleidig in die Höhe.

Sein Bauchumfang entspricht dem einer Mutter mit Drillingen, Schuhe und Kleidung weisen auf einen organisierten Haushalt hin. Ich tippe auf einen H4 Empfänger, der sich seine Einnahmen ein wenig aufpeppen will.

Wirklich spannend finde ich die Gesprächsfetzen, die man so aufschnappt. Da geht es um Schleimer, Versicherungen, Job etc. Eben typischen „Frauenthemen“. Die Männer halten sich eher zurück und scheinen mehr in sich hinein zu hören. als ihren weiblichen Begleiterinnen, ihre volle Aufmerksamkeit zu schenken. Was sie wohl denken mögen?

„Born in the USA“ scheint wohl nun auf der Spielliste des Sängers zu stehen und es klingt, nunja. reich wird er damit sicher nicht werden. Der ausbleibenden Beifall, sagt mehr als tausende Worte. Vermutlich würde er bei Youtube besser ankommen 😉

Ein Blick durch die Runde; die Zone incl. Café sind dabei sich zu lichten. Der Musiker hat wohl erkannt hier kein Publikum mehr zu finden, hat seine Gitarre verstaut und ist davon.

Die Sonne ist nur noch als ein matter Schimmer in den Scheiben der gegenüberliegenden Gebäude zu erkennen. Es kühlt merklich ab und bin froh, eine dicke Jacke und Pullover angezogen zu haben.

Die ältere Dame zu meiner Linken, muss es schwer getroffen haben. Was kann ihr nur passiert sein? Warum ich das sage schreibe? Nun, sie hat eine Frisur, wie ich sie nur aus Zeichentrick Serien kenne 🙂 Sie stehen die ersten 2-3 cm kerzengerade nach oben und kippen dann nach hinten weg. Ich will nicht wissen, wieviel Haarspray nötig ist, um das hin zu bekommen. Allein die Zeit im Bad … .

Abseits dieser geschmacklichen Verwürfnisse, sind die Eltern mit ihren Kinderwagen, was im Augenblick viel spannender ist. Da gibt es die einfachen Modelle, mit vier Rädern und Kind, sozusagen der Klein- oder Zweitwagen. Die gehobene Klasse, ebenfalls mit vier Rädern, aber dafür voll gefedert, mehreren Klimazonen und Verdeck, sowie diversen Ablagemöglichkeiten, für den täglichen Einkauf. Und dann gibt es noch die sehr Sportlichen, mit nur drei Rädern (zur Minderung des Rollwiderstandes), Luftgekühlte Scheibenbremsen, Sportverdeck, Luftdruckfedern, vier Punkte Sportgurt und Alufelgen. Nur die Ablageflächen sind ein wenig mager. Verständlich, würden sie doch den Luftwiderstand stark in die Höhe treiben. Damit lassen sich im örtlichen Supermarkt natürlich keine Geschwindigkeitsrekorde brechen. Ein Imageverlust, den man dem Nachwuchs sicher ersparen möchte.

Nunja, die Blase drückt und allmählich werden meine Finger steif. Keine guten Voraussetzungen, noch eine Weile offline zu bloggen. Noch speichern, und Deckel zu.

In geheimer Mission

Vor ein paar Tagen, frug ich in die Runde, welche Kampfstile sich denn, nach meinen Vorgaben, eignen würden.

Kristian riet zu Aikido und da ich vor einiger Zeit schon dort mit einem Freund pakistanisch essen war, wo sich auch das Aikido Dojo Darmstadt befindet, waren mir das ein paar Zufälle zuviel.

Ich lerne also Aikido (später auch mit dem Schwert).

Heute fand wieder ein Training statt und ich nahm akkustisch und mit dem ganzen Herzen teil. Leidete Litt mit denen, die ständig herumgeworfen wurden, deren Handgelenke aufs übelste gedehnt und schweißtreibende Übungen absolvierten, sodass ich nach diesen sehr kräftezerrenden Aufgaben anfing, meine Knochen und Muskelzellen mit Nachnamen anzusprechen.

Ich dachte daran, mit dem rauchen und trinken anzufangen, denn nun hätte ich einen Grund gefunden, damit aufzuhören (der Kondition wegen). Aber da diese Laster kein Teil meiner Persönlichkeit darstellen, nahm ich mir einiges vor:

  • In die Firma joggen, statt fahren (11km)
  • Gewichte für Fuß- und Armgelenke kaufen
  • Weniger am PC sitzen
  • Eine ausgewogenere Ernährung zu mir nehmen
  • Weniger Fleich etc. essen

Aber ich dachte mir, heute, an einem Sonntag, einem Ruhetag, muss ich damit ja noch nicht anfangen und es gleich übertreiben. Daher ging ich zum Burger King und genehmigte mir einen Tripple Whopper und sechs Hühnerreste. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Eine Zugfahrt die ist … lustig

21:06Uhr: Gestern hechtend Ludwigshaben/Hbf erreicht. Freundin an der linken Hand, schwer beladene Reisetasche auf der rechten Schulter. Zugabfahrt laut Plan: 21:09Uhr. Am Gleis den (noch) stehenden Zug sehend, letzte, liebkosende Worte gewechselt mit einem leidenschafltichen Kuss verabschiedet und in die Bahn gesprungen.

Die Tür schließt sich und der Zug fährt ab, Richtung Mannheim: 21:09Uhr. Zwei Kilometer weiter, der Zug hält. Ich entnehme den Lautsprechern: „Sehr geehrte Fahrgäste, aufgrund einer Betriebstörung im Ablauf, müssen Rangierarbeiten vorgenommen werden. Der Zug wird auf der Strecke halten. Bitte steigen Sie nicht aus dem Zug aus“. Ich weiß nicht mehr, welcher Gedanke zuerst auf kam, der Wunsch die Bahn zu verfluchen, oder meinem dringenden Bedürfniss zu folgen und aus dem Zug zu steigen. Letzterer Gedanke musste erhört worden sein, denn es folgte eine Wiederholung, nicht dem Zug zu entfliehen.

Zwanzig Minuten später setzte sich der Tross wieder in Bewegung. Zurück zum Ludwigshafen Hauptbahnhof. Angelangt, konnten viele nicht wiederstehen und stiegen aus. Mit hilflosem Blick auf meinen Fahrplan, um meine Gewissheit bestätigt zu sehen: Der Anschlusszug ist weg. Abwechselnd fluchend und fluchend gen sämtliche DB Zeichen, begab ich mich in einen Zustand des „Hinnehmens“ und zog es vor, ein wenig zu lesen oder mich mit den Mitreisenden über nächstgelegene Geschäfte, mit afrikanischen Accessoires für angehende Voodoo Praktikanten zu unterhalten.

Fünfzehn Minuten später fuhr er wieder an: Aber in die falsche Richtung. Im nachhinhein glaube ich, einen verwirrten Ausdruck in einem meiner Mitreisenden entdeckt zu haben, als ich dies erwähnte. Ich hätte an diesem Punkt schon stutzig werden müssen.

Wieder in Gedanken und Buch versunken, ließ mich nur noch ein traumhaft schöner Sonnenuntergang aufblicken. Nächstes Reiseziel war Schifferstadt, was mich nun doch langsam verunsicherte, da dieses Halteziel bisher noch nie auf meinen Reisen in Erscheinung trat.

Angekommen wagte ich doch nochmal meine Stimme zu erheben und tat meiner Besorgniss den umsitzenden Passagieren kund, dass die Wahrschleinlichkeit bestand, ich könnte im falschen Zug sitzen. Auf meine direkte Frage hin wurde dies Augenblicklich bestätigt. Einzige Möglichkeit diesem Problem noch schnell Herr zu werden, ohne ??bernachten zu müssen, bestand darin, in den Zug gegenüber springen. Keine Sekunde zu früh.

In Mannheim angekommen, drangen nur noch mehr Verspätungen an mein Ohr, seitens sämtlicher ICE Züge. Meine Fahrt würde ich in einem Eurocity forsetzen, welcher, laut Plan, um 22:21 hätte eintreffen sollen, aber – wie gewöhnlich – fünf Minuten später eintraf.

Eine neue Sorge tat sich auf. Würde der Schaffner meinen bereits bezahlten Fahrschein akzeptieren, welcher eigentlich auf eine Regionalbahn lief?

Doch die Gedanken waren zu lose und es genügte bereits eine laue, nächtliche Brise, ein Blick auf zu den Sternen, um mich vorerst davon zu lösen. Mein Charme hat mich schon aus so manch brikärer Lage gerettet.

Ein sehr netter Mitfahrer, der der Wehrpflicht nicht entkommen war, erwies sich als ein ausgesprochener angenehmer Gast auf dieser Fahrt. Wir konnten uns gut unterhalten und konnten innerhalb von etwa 30 Minuten viele Themen abhacken, die die Welt sich drehen lässt. Inklusive dem Bedauern, dass er sich für die Wehrplicht entschieden und nicht für den Zivildienst.

Der Schaffner trat ein und ich wartete mit meiner ganzen Freundlichkeit auf, welche zwar nicht wirklich reflektiert, aber letzten Endes dann doch honoriert wurde. Ich musste nicht nocheinmal bezahlen und ließ uns beide im Abteil zurück.

Beide zusammen in Darmstadt angekommen, trennten sich unsere Wege.

Mittlerweile dürfte es 23:xUhr gewesen sein. In Darmstadt findet noch immer das Heinerfest statt, was für Einwohner, Studierende und Touristen ein muss, für mich nur ein Hindernis ist. Denn dies sind die Tage, an denen sämtliche Bus- und Straßenbahn Linien umgeleitet werden. So dauerte meine Rückfahrt noch länger, als zu erwarten war.

Gegen Zwölf Uhr fand ich mich endlich in meinen Gemächern ein, spielte Unser Lied, nahm eine letzte Mahlzeit ein und begab endlich zu Bett. Hielt das Wochendende doch viel Neues bereit. Doch darüber werde ich mich ausschweigen 😉

Hättest du gern eine Tüte?

war ich doch gestern wieder in meinem Lieblings Comic Laden in Darmstadt und habe mal locker 38??? für Mangas ausgegeben, bekam ich diese totschicke Tüte im Hintergrund. Na die hat mindestens einen Kawaii Faktor von 6 (bei einer Skala von 1-10, wobei 10 Top ist). Damit lasse ich mich gern draußen sehen 🙂 Der letzte Schrei …